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Mittwoch, 23. September 2009

Vortrag von Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Faktor Fünf - Eine mutig aber realistische "Roadmap" auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung

Vortrag von Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Winterthur, 15.09.2009 17:00:24
Dauer: 49:51

Donnerstag, 9. April 2009

Eine würdige Vision für Baden: Die 2000-Watt-Gesellschaft

In Baden Nord gilt künftig der MINERGIE-Standard. Dies ist das Mindeste, was man von einer Energiestadt erwarten muss, die mit dem European Energy Award®Gold ausgezeichnet wurde. Eigentlich hätte man MINERGIE-P-ECO, MINERGIE-P oder zumindest MINERGIE-ECO verlangen sollen. Das dies bestens erreichbar ist, hat der Architekt und SP-Einwohnerrat Beni Knecht beim Bau seinem eigenen Hauses bewiesen. Der MINERGIE-Entscheid des Einwohnerrats geht zu wenig weit. Baden brauchen eine Vision und die heisst 2000-Watt-Gesellschaft. Die Stadt Zürich macht es vor: 76.4% der Stimmberechtigten haben JA gesagt im letzten Herbst. Um dieser Vision näher zu kommen, brauchen wir zukunftsfähige Rahmenbedingungen, welche innovativen Unternehmen eine Perspektive geben. Keinen Protektionismus von reaktionären Monopolunternehmen wie der AXPO, welche das Holzenergie-Projekt "Energie-Hub" der Regionalwerk AG einfach fallen gelassen hat. Nein, wir brauchen echte Innovationen und Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Energiesparen. Diese verhindern, dass viele Öl-Millionen in die Wüste fliessen, wo damit Skihallen gebaut werden. Dieses Geld soll hier in der Schweiz bleiben, lokale Arbeitsplätze schaffen und den Klimawandel verlangsamen.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Petition: Keine Beschränkung für erneuerbare Energien

Unterschreiben Sie die Petition ONLINE hier!

Der Petitionstext:

Die Unterzeichneten fordern die Eidgenössischen Räte auf, die Mengenbeschränkung für erneuerbare Energien im Energiegesetz so rasch wie möglich zu beseitigen.

Eine sichere und saubere Stromversorgung ist mit Sonne, Wind und Wasserkraft problemlos möglich.
Nicht zu vergessen sind Biomasse und der effiziente Umgang mit Energie.
· Alle, die dies wollen, sollen in erneuerbare Energien investieren können und eine kostendeckende Einspeisevergütung erhalten.
· Die neue Schweizer Energie-Technik soll endlich in Massenproduktion gehen – z.B. die Solar-technologie.
Im Energiegesetz besteht eine Mengenblockade für erneuerbare Energien (Art. 7a). Bereits am ersten Tag nach Anmeldungsbeginn waren die Kontingente für Solaranlagen ausgeschöpft. Bei Windenergie, Wasserkraft und Biomasse-Strom droht ebenfalls ein Investitions-Stop, weil die Finanzierung künstlich beschränkt ist. Dies verhindert eine günstige Anwendung der sauberen Technologien in der Schweiz. Das darf nicht länger sein!

Von der heutigen Situation profitieren vor allem ausländische Zulieferer. Benachteiligt werden Schweizer Unternehmen, die bei uns erneuerbare Energien erfolgreich anbieten könnten. Was die Schweiz in einem Jahr an Solaranlagen erstellt, bauen die Deutschen an einem einzigen Arbeitstag (!).

In der Schweiz sind erfolgreiche Solar- und Windfirmen aktiv – hauptsächlich für das Ausland.
Der Inland-Markt hat mit erneuerbarer Energie ein riesiges Potential und kann in naher Zukunft tausende neuer Arbeitsplätze schaffen.

Die erneuerbare Schweizer-Energie darf nicht länger unter dem Deckel gehalten werden.


Wir sammeln bis am 28. Februar 2009. Am 2. März anlässlich der Sessionseröffnung werden wir die Petition in Bern überreichen. Details folgen.

Besten Dank für Ihre Unterschrift!

Donnerstag, 22. Januar 2009

Mittwoch, 21. Januar 2009

Informationsplattform der Grünen Aargau zu den Grossratswahlen 09

Ab sofort findet man unter www.gruenwaehlen.ch Informationen Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten und zu den politischen Inhalten der Grünen Aargau.

Das Kernthema ist Energie.
"Mit grüner Energie in die Zukunft" lautet das Motto.
Die Grünen haben dazu schon eine Volksinitiative "Für eine Energiepolitik mit Weitsicht" eingereicht.

Wir wollen in erneuerbare Energien und energieeffiziente Technologien investieren, das nützt der Umwelt, schafft Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wirtschaft. Dies macht uns unabhängiger von Energieimporten aus dem Ausland und kommt auch künftigen Generationen zugute.

Grüne wählen - Umwelt und Wirtschaft verbinden

Dienstag, 6. Januar 2009

Aargauer Parlament lehnt die Volksinitiative der Grünen "für eine Energiepolitik mit Weitsicht" ab

Mit 64 : 63 Stimmen lehnte der Grosse Rat unsere Initiative ab. FDP und SVP waren dagegen, Grüne, SP, EVP und CVP dafür.
SVP-Grossrat Lukas Bütler behauptete am Mikrofon ernsthaft, dass Energie aus AKWs erneuerbar sein!!! Wer es nicht glaubt: Hier wortwörtlich. So eine Falschaussage bin ich mir nicht einmal von der SVP Aargau gewohnt. Ich kann es selber fast nicht fassen. Wie dumm muss man eigentlich sein, um so was zu glauben?
Für uns Grüne ist es gut, dass das Parlament die Initiative ablehnt, so gibt es mehr Aufmerksamkeit für unser Anliegen und ich bin mir sicher, dass das Aargauer Volk in dieser Angelegenheit die Grünen unterstützen wird, wie es auch schon der Regierungsrat getan hat.
Hier den Initiativtext: "Der Kanton Aargau verdoppelt den Anteil erneuerbarer Energie aus Holz/Biomasse, Biogas, Sonne, Wind und Geothermie bis spätestens 2020."
Es ist eine Aufforderung, dass der Aargau konsequent in erneuerbare Energien und energieeffiziente Technologien investiert, dies nützt der Umwelt, schafft Arbeitsplätze und stärkt die regionale Wirtschaft. Es macht uns unabhängiger von Energieimporten aus dem Ausland und kommt auch künftigen Generationen zugute.
DIE INITIATIVE VERBINDET UMWELT UND WIRTSCHAFT. Wer sich dagegen ausspricht (FDP und SVP) schadet der regionalen Wirtschaft und der Umwelt.
Darum: Beim 2. Wahlgang vom 8.Februar Rainer Huber in den Regierungsrat des Kantons Aargau wählen.

Freitag, 24. Oktober 2008

Der Regierungsrat empfiehlt die Aargauische Volksinitiative "Für eine Energiepolitik mit Weitsicht" der Grünen Aargau zur Annahme

Über ein Jahr liess die Regierung die Initiative für eine «Energiepolitik mit Weitsicht» liegen und wurde dafür gerüffelt. Jetzt sagt sie Ja zu einer Verdoppelung der alternativen Energien bis 2020. Die Grünen Aargau sind erfreut, wollen nun aber Taten sehen!!!
Mehr Informationen und Medienberichte

Dienstag, 10. Juni 2008

Pedition gegen neue AKWs

Unterstützen Sie die Petition gegen neue AKWs: www.akw-nein.ch

Samstag, 8. Dezember 2007

Kolumne 09: Weihnachtsbeleuchtung

Es ist kurz vor zwölf. Die kalte Bise bläst mir ins Gesicht, während ich müde unter der neuen Badener Weihnachtsbeleuchtung in Richtung meines warmen Zuhauses marschiere. 10'203 farbige Glühlampen – wie ein Nebelschwaden im Herbststurm fliegen Gedankenfetzen durch mein Gehirn: Das dunkle Ungeheuer „Stromlücke“ lauert, die Windkraft flackert und die Atomkraft tickt. Die 10’203 Glühlampen haben im nicht gedimmten Zustand eine Leistung von 123 kW; das sind über 60 MioStar-Wasserkocher, die dauernd Wasser aufheizen. Damit liesse sich die Limmat von 7.00000 auf 7.00004 Grad Celsius aufwärmen. Ist das nun viel oder wenig Energie?

Über dem Schlossbergplatz schwebt eine Dezembernachtsonne aus vielen dutzend Glühlampen. Diese Lichtkugel macht mich besinnlich; schön wie das Zusammenspiel von vielen kleinen Glühlampen ein grösseres Ganzes ergibt. Aber innovativ sind Glühlampen nicht. LED brauchen 4-mal weniger Energie und leben 50-mal länger. So zusagen eine 200-fache Effizienzsteigerung, die man verschenkt hat, und das in der „European Energy Award Gold“-Stadt Baden.

Samstag, 15. September 2007

Kolumne 04: Energien regenerieren

Trotz Klimaerwärmung ist es kalt geworden draussen. Ich drehe die Heizung ab und ziehe die Wollsocken an, welche mir meine Grossmutter selig für die RS gestickt hatte. Lustig, meine Grossmutter wusste doch, dass ich schon immer die Schweizer Armee abschaffen wollte. Warum... ach egal, jedenfalls sind die Wollsocken superwarm und superpraktisch. Schnell unter die Decke, denn es ist 02:00 Uhr und die Batterien sind überleer: „Idiot, wenn du eine Initiative zur Förderung regenerativer Energien lancieren willst, darfst du deine eigenen Energien nicht übernutzen.“

Donnerstag, 13. September 2007

Für eine Energiepolitik mit Weitsicht

Heute reichen die Grünen Aargau ihre Energieinitiative ein!
Der Initiativtext lautet: "Der Kanton Aargau verdoppelt den Anteil erneuerbarer Energie aus Holz/Biomasse, Biogas, Sonne, Wind und Geothermie bis spätestens 2020."
Hier ein humoristiger Beitrag:
Wir Grünen Aargau haben realistischere Alternativen ohne Atomkraft.
Hier gehts zur Aargauischen Volksinitiative "Für eine Energiepolitik mit Weitsicht".