Montag, 23. März 2009
Mittwoch, 18. März 2009
Unendlichkeit des Geldes – Endlichkeit der Natur
Zur weltweiten Wirtschaftskrise wäre es nicht gekommen, wenn auch in der Finanzbranche nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit gearbeitet worden wäre. Dieses Prinzip legt die Anerkennung von Grenzen nahe. Wie die Finanzwirtschaft sich stärker auf die Realwirtschaft ausrichten muss, so muss diese stärker die Tragfähigkeit der Natur berücksichtigen.
Ein Artikel in der NZZ von Thomas Kesselring. Es lohnt sich, den zu lesen!
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Labels:
Nachhaltige Entwicklung,
Wirtschaft
Dienstag, 3. März 2009
Interpellation von Jonas Fricker, Baden, vom 3. März 2009 betreffend Personalsituation und Führungsqualität in den Psychiatrischen Diensten Aargau
Text und Begründung:
In den letzten Jahren haben mehrere wichtige qualifizierte Ärzte (Etzensberger, Unger, Baumann, Fromm) und ein langjähriger Verwaltungsdirektor (Hug) die PDAG z. T. aus nicht durchschaubaren Gründen verlassen. H. Scheidegger, der bei den Fachleuten äusserst angesehen war, wurde aus dem Verwaltungsrat abgewählt, und E. Griesshammer gab den Austritt. Wichtiges Know-how ging dabei verloren.
Am 19.02.2009 hat nun auch noch der Chefarzt H. Meng, Leiter des Kinder- und Jugendpsy-chiatrischen Dienstes, die PDAG verlassen, worauf auch seine Stellvertreterin, Frau Dr. Z. Hausherr, auf Ende August gekündigt hat. In einer Medienmitteilung schreibt die PDAG „Die Trennung erfolgt aufgrund unterschiedlicher Auffassung bezüglich Führung des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes. Über die Details wurde Stillschweigen vereinbart.“
Dies tut der Klinik und ihrem Ruf gar nicht gut.
In der klinischen Psychiatrie gibt es ohnehin ein grosses Nachwuchsproblem. Fehlende Ärzte und Ärztinnen werden aus dem Ausland ersetzt und auch dies nur unter erheblichem Aufwand. Das Abwandern qualifizierter Leute führt zur Gefährdung der Ausbildung der Assistenzärzte und Assistenzärztinnen in Königsfelden und es wird immer schwieriger, Studienabgänger/innen zu finden, für welche die Klinik ausreichend attraktiv ist.
Psychiatrie ist Arbeit an Menschen durch Menschen, nicht automatisierbar, nicht nach industriellen Methoden rationalisierbar. Deshalb ist der Personalschlüssel für Kapazität, Qualität und Erfolg von grosser Bedeutung - Einsparungen bei ärztlichem und pflegerischem Personal ohne klare, realistische Konzepte und flankierende Massnahmen gefährden die psychiatrische Versorgung und ganz konkret die Patientinnen und Patienten, die zu den Schwächsten unserer Gesellschaft gehören.
Es besteht die Tendenz wieder auf eine Verwahrungs- und Verwaltungspsychiatrie zu driften, wie wir sie aus früheren Jahrhunderten kennen.
Ich bitte den Regierungsrat um die Beantwortung und Klärung der folgenden Fragen:
1. Wie kann die psychiatrische Versorgung des Kantons (Auftrag der PDAG) garantiert werden, wenn Know-how und wichtiges Personal abwandern? Ist der Regierungsrat der Meinung, dass die PDAG ihren Leistungsauftrag optimal erfüllt?
2. Welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf die PDAG hat das DGS zur Qualitätssicherung der Auftragserfüllung und werden diese aktiv genutzt?
3. Wurde der PDAG in den letzten Jahren genügend Mittel zugestanden, um eine moderne Psychiatrie anzubieten?
4. Was waren die Gründe für die Abwanderung folgender wichtiger Persönlichkeiten aus den PDAG: qualifiziertes ärztliches Personal (Etzensberger, Unger, Baumann, Fromm, Meng und Hausherr) und langjähriger Verwaltungsdirektor (Hug)? Gibt es eine gemeinsame Ursache? Und wenn ja, welche?
5. Was gedenkt das DGS gegen die Abwanderung von qualifiziertem ärztlichen Personal aus den PDAG zu unternehmen?
6. Stimmt es, dass leitende Mitarbeitende der PDAG, freigestellt wurden und längere Zeit noch Lohn beziehen?
7. Wie beurteilt der Regierungsrat in diesem Zusammenhang die Kompetenz und die Leis-tung des CEO?
8. Wie beurteilt der Regierungsrat die Zusammensetzung, die Kompetenz und die Effizienz des Verwaltungsrates der PDAG?
9. Sind die Schwierigkeiten der PDAG auf Mängel in der obersten Führung (Verwaltungsrat) zurückzuführen? Hat der Verwaltungsrat seine Aufsichtspflicht genügend wahrgenommen?
10. Ist der Verwaltungsrat ausreichend dotiert mit Fachkräften, welche die psychiatrische Landschaft des Kantons Aargau kennen und konstruktiv mitgestalten können? Beabsichtigt der Regierungsrat den Verwaltungsrat personell zu belassen oder braucht es allenfalls personelle Anpassungen?
11. Warum wurde H. Scheidegger abgewählt und warum gab E. Griesshammer den Austritt? Gibt es eine gemeinsame Ursache? Wenn ja, welche? Gibt es eine inhaltliche Verbindung zu den personellen Veränderungen, die in der Frage 1 beschrieben sind?
12. Wie kann die Attraktivität der PDAG als Ausbildungsstätte erhöht werden, damit der notwendige Nachwuchs an ärztlichem und Pflegepersonal generiert werden kann?
In den letzten Jahren haben mehrere wichtige qualifizierte Ärzte (Etzensberger, Unger, Baumann, Fromm) und ein langjähriger Verwaltungsdirektor (Hug) die PDAG z. T. aus nicht durchschaubaren Gründen verlassen. H. Scheidegger, der bei den Fachleuten äusserst angesehen war, wurde aus dem Verwaltungsrat abgewählt, und E. Griesshammer gab den Austritt. Wichtiges Know-how ging dabei verloren.
Am 19.02.2009 hat nun auch noch der Chefarzt H. Meng, Leiter des Kinder- und Jugendpsy-chiatrischen Dienstes, die PDAG verlassen, worauf auch seine Stellvertreterin, Frau Dr. Z. Hausherr, auf Ende August gekündigt hat. In einer Medienmitteilung schreibt die PDAG „Die Trennung erfolgt aufgrund unterschiedlicher Auffassung bezüglich Führung des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes. Über die Details wurde Stillschweigen vereinbart.“
Dies tut der Klinik und ihrem Ruf gar nicht gut.
In der klinischen Psychiatrie gibt es ohnehin ein grosses Nachwuchsproblem. Fehlende Ärzte und Ärztinnen werden aus dem Ausland ersetzt und auch dies nur unter erheblichem Aufwand. Das Abwandern qualifizierter Leute führt zur Gefährdung der Ausbildung der Assistenzärzte und Assistenzärztinnen in Königsfelden und es wird immer schwieriger, Studienabgänger/innen zu finden, für welche die Klinik ausreichend attraktiv ist.
Psychiatrie ist Arbeit an Menschen durch Menschen, nicht automatisierbar, nicht nach industriellen Methoden rationalisierbar. Deshalb ist der Personalschlüssel für Kapazität, Qualität und Erfolg von grosser Bedeutung - Einsparungen bei ärztlichem und pflegerischem Personal ohne klare, realistische Konzepte und flankierende Massnahmen gefährden die psychiatrische Versorgung und ganz konkret die Patientinnen und Patienten, die zu den Schwächsten unserer Gesellschaft gehören.
Es besteht die Tendenz wieder auf eine Verwahrungs- und Verwaltungspsychiatrie zu driften, wie wir sie aus früheren Jahrhunderten kennen.
Ich bitte den Regierungsrat um die Beantwortung und Klärung der folgenden Fragen:
1. Wie kann die psychiatrische Versorgung des Kantons (Auftrag der PDAG) garantiert werden, wenn Know-how und wichtiges Personal abwandern? Ist der Regierungsrat der Meinung, dass die PDAG ihren Leistungsauftrag optimal erfüllt?
2. Welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf die PDAG hat das DGS zur Qualitätssicherung der Auftragserfüllung und werden diese aktiv genutzt?
3. Wurde der PDAG in den letzten Jahren genügend Mittel zugestanden, um eine moderne Psychiatrie anzubieten?
4. Was waren die Gründe für die Abwanderung folgender wichtiger Persönlichkeiten aus den PDAG: qualifiziertes ärztliches Personal (Etzensberger, Unger, Baumann, Fromm, Meng und Hausherr) und langjähriger Verwaltungsdirektor (Hug)? Gibt es eine gemeinsame Ursache? Und wenn ja, welche?
5. Was gedenkt das DGS gegen die Abwanderung von qualifiziertem ärztlichen Personal aus den PDAG zu unternehmen?
6. Stimmt es, dass leitende Mitarbeitende der PDAG, freigestellt wurden und längere Zeit noch Lohn beziehen?
7. Wie beurteilt der Regierungsrat in diesem Zusammenhang die Kompetenz und die Leis-tung des CEO?
8. Wie beurteilt der Regierungsrat die Zusammensetzung, die Kompetenz und die Effizienz des Verwaltungsrates der PDAG?
9. Sind die Schwierigkeiten der PDAG auf Mängel in der obersten Führung (Verwaltungsrat) zurückzuführen? Hat der Verwaltungsrat seine Aufsichtspflicht genügend wahrgenommen?
10. Ist der Verwaltungsrat ausreichend dotiert mit Fachkräften, welche die psychiatrische Landschaft des Kantons Aargau kennen und konstruktiv mitgestalten können? Beabsichtigt der Regierungsrat den Verwaltungsrat personell zu belassen oder braucht es allenfalls personelle Anpassungen?
11. Warum wurde H. Scheidegger abgewählt und warum gab E. Griesshammer den Austritt? Gibt es eine gemeinsame Ursache? Wenn ja, welche? Gibt es eine inhaltliche Verbindung zu den personellen Veränderungen, die in der Frage 1 beschrieben sind?
12. Wie kann die Attraktivität der PDAG als Ausbildungsstätte erhöht werden, damit der notwendige Nachwuchs an ärztlichem und Pflegepersonal generiert werden kann?
Samstag, 28. Februar 2009
Donnerstag, 26. Februar 2009
Donnerstag, 29. Januar 2009
Petition: Keine Beschränkung für erneuerbare Energien
Unterschreiben Sie die Petition ONLINE hier!
Der Petitionstext:
Die Unterzeichneten fordern die Eidgenössischen Räte auf, die Mengenbeschränkung für erneuerbare Energien im Energiegesetz so rasch wie möglich zu beseitigen.
Eine sichere und saubere Stromversorgung ist mit Sonne, Wind und Wasserkraft problemlos möglich.
Nicht zu vergessen sind Biomasse und der effiziente Umgang mit Energie.
· Alle, die dies wollen, sollen in erneuerbare Energien investieren können und eine kostendeckende Einspeisevergütung erhalten.
· Die neue Schweizer Energie-Technik soll endlich in Massenproduktion gehen – z.B. die Solar-technologie.
Im Energiegesetz besteht eine Mengenblockade für erneuerbare Energien (Art. 7a). Bereits am ersten Tag nach Anmeldungsbeginn waren die Kontingente für Solaranlagen ausgeschöpft. Bei Windenergie, Wasserkraft und Biomasse-Strom droht ebenfalls ein Investitions-Stop, weil die Finanzierung künstlich beschränkt ist. Dies verhindert eine günstige Anwendung der sauberen Technologien in der Schweiz. Das darf nicht länger sein!
Von der heutigen Situation profitieren vor allem ausländische Zulieferer. Benachteiligt werden Schweizer Unternehmen, die bei uns erneuerbare Energien erfolgreich anbieten könnten. Was die Schweiz in einem Jahr an Solaranlagen erstellt, bauen die Deutschen an einem einzigen Arbeitstag (!).
In der Schweiz sind erfolgreiche Solar- und Windfirmen aktiv – hauptsächlich für das Ausland.
Der Inland-Markt hat mit erneuerbarer Energie ein riesiges Potential und kann in naher Zukunft tausende neuer Arbeitsplätze schaffen.
Die erneuerbare Schweizer-Energie darf nicht länger unter dem Deckel gehalten werden.
Wir sammeln bis am 28. Februar 2009. Am 2. März anlässlich der Sessionseröffnung werden wir die Petition in Bern überreichen. Details folgen.
Besten Dank für Ihre Unterschrift!
Der Petitionstext:
Die Unterzeichneten fordern die Eidgenössischen Räte auf, die Mengenbeschränkung für erneuerbare Energien im Energiegesetz so rasch wie möglich zu beseitigen.
Eine sichere und saubere Stromversorgung ist mit Sonne, Wind und Wasserkraft problemlos möglich.
Nicht zu vergessen sind Biomasse und der effiziente Umgang mit Energie.
· Alle, die dies wollen, sollen in erneuerbare Energien investieren können und eine kostendeckende Einspeisevergütung erhalten.
· Die neue Schweizer Energie-Technik soll endlich in Massenproduktion gehen – z.B. die Solar-technologie.
Im Energiegesetz besteht eine Mengenblockade für erneuerbare Energien (Art. 7a). Bereits am ersten Tag nach Anmeldungsbeginn waren die Kontingente für Solaranlagen ausgeschöpft. Bei Windenergie, Wasserkraft und Biomasse-Strom droht ebenfalls ein Investitions-Stop, weil die Finanzierung künstlich beschränkt ist. Dies verhindert eine günstige Anwendung der sauberen Technologien in der Schweiz. Das darf nicht länger sein!
Von der heutigen Situation profitieren vor allem ausländische Zulieferer. Benachteiligt werden Schweizer Unternehmen, die bei uns erneuerbare Energien erfolgreich anbieten könnten. Was die Schweiz in einem Jahr an Solaranlagen erstellt, bauen die Deutschen an einem einzigen Arbeitstag (!).
In der Schweiz sind erfolgreiche Solar- und Windfirmen aktiv – hauptsächlich für das Ausland.
Der Inland-Markt hat mit erneuerbarer Energie ein riesiges Potential und kann in naher Zukunft tausende neuer Arbeitsplätze schaffen.
Die erneuerbare Schweizer-Energie darf nicht länger unter dem Deckel gehalten werden.
Wir sammeln bis am 28. Februar 2009. Am 2. März anlässlich der Sessionseröffnung werden wir die Petition in Bern überreichen. Details folgen.
Besten Dank für Ihre Unterschrift!
Montag, 26. Januar 2009
Grüne Aargau zu aktuellen Fragen
1. d Wirtschaft isch ide Krise. Bruuchts im Aargau es Kon-junkturprogramm zum uss dere Krise usechoh?
Nei, mehr chömed au ohni Konjukturprogramm os dere Krise. Aber di Grüne Aargau fendet es Konjukturprogramm trotzdem sennvoll för oisi Wertschaft. Es muess aber met de andere Kantön ond em Bond koordiniert wärde; ond vor allem muess es nachhaltig si. Es Areizprogramm für Gebäudesanierige wär es Biispel. Das hät e langfreschtig Wörkig ond d’Umwelt ond d’Wertschaft würdet beidi profitiere.
2. d Volksschuel isch im Umbruch: was isch uss ihrere Sicht di wichtigsti Uufgab vo de Schuel i eusem Kanton?
Die Grüne Aargau fendet die wechtigscht Uufgab vo de Volksschule, das d’Chind lehred sälbständig dänke. D’Mönschheit bruuched selbständigi kreativi innovativi Mön-sche. Sie müend Verantwortig chöne öberneh för sech sälber, för ehri Metmönsche und för d’Umwält.
3. d Energiekonzern planed neui Atomchraftwerch, under an-derm Beznau III, sind die nötig?
Nei, die Grüne Aargau fendet neui Atomchraftswärch ned nö-tig! Sie send sogar en volkswirtschaftleche Blödsinn! Investi-tione i effiziänti Technologie ond erneuerbari Energie send Zuekonft. Die send
- billiger
- weniger gföhrlech
- schaffed mehr Arbetsplätz
- sänked d’Energieabhängigkeit vom Ausland
- ond entlaschtet d’Umwelt.
Effiziänti Technologie ond erneuerbari Energie verbendet Umwelt ond Wirtschaft.
4. Vieli Lüt hend s Gfühl, s Lebe seig weniger sicher as früe-ner - Stichwort Jugendgwalt, Usländerkriminalität, Raser uf de Strasse - was isch Ihres Rezept für meh Sicherheit im Kanton?
S’Rezept vo de Grüne Aargau för meh Sicherheit im Kanton het vell Zuetate. Die Wichtigscht esch e wörksami Prävention dor Ufklärig ond Transparenz. Es müend Wert vermettlet wärde, wo s’Verständnis förs Zämeläbe förderet. Natürli ghö-ret möglechscht wenig, aber klari Spelregle genau so dezue, wie kei Toleranz be Gewalt ond Onrächt.
5. Für die Grüen Partei passt s Bild vonere Wassermelone: under de dünne grüene Huut politisiert sie tüüf-rot.
Die Grüne Aargau politisierend ned tüüf-rot. Oisi noi Regie-rigsrötin esch s’beschte Biispel: Als Biobüürin verbindet sie d’Umwält ond d’Wirtschaft perfekt.
Die Grüne göhnd ehre eignig Wäg:
So hämer oisi Energieinitiative „Für eine Energiepolitik mit Weitsicht“ igreicht, wo s’lokale Gwerb im Aargau förderet ond CO2 reduziert. D’ Initiative forderte, dass de Aateil vo de erneurbare Energie im Aargau verdopplet werd.
Jonas Fricker, Baden, Präsident Grüne Aargau
20.01.09, Interview beim DRS1 - Regionaljournal AG/SO
Nei, mehr chömed au ohni Konjukturprogramm os dere Krise. Aber di Grüne Aargau fendet es Konjukturprogramm trotzdem sennvoll för oisi Wertschaft. Es muess aber met de andere Kantön ond em Bond koordiniert wärde; ond vor allem muess es nachhaltig si. Es Areizprogramm für Gebäudesanierige wär es Biispel. Das hät e langfreschtig Wörkig ond d’Umwelt ond d’Wertschaft würdet beidi profitiere.
2. d Volksschuel isch im Umbruch: was isch uss ihrere Sicht di wichtigsti Uufgab vo de Schuel i eusem Kanton?
Die Grüne Aargau fendet die wechtigscht Uufgab vo de Volksschule, das d’Chind lehred sälbständig dänke. D’Mönschheit bruuched selbständigi kreativi innovativi Mön-sche. Sie müend Verantwortig chöne öberneh för sech sälber, för ehri Metmönsche und för d’Umwält.
3. d Energiekonzern planed neui Atomchraftwerch, under an-derm Beznau III, sind die nötig?
Nei, die Grüne Aargau fendet neui Atomchraftswärch ned nö-tig! Sie send sogar en volkswirtschaftleche Blödsinn! Investi-tione i effiziänti Technologie ond erneuerbari Energie send Zuekonft. Die send
- billiger
- weniger gföhrlech
- schaffed mehr Arbetsplätz
- sänked d’Energieabhängigkeit vom Ausland
- ond entlaschtet d’Umwelt.
Effiziänti Technologie ond erneuerbari Energie verbendet Umwelt ond Wirtschaft.
4. Vieli Lüt hend s Gfühl, s Lebe seig weniger sicher as früe-ner - Stichwort Jugendgwalt, Usländerkriminalität, Raser uf de Strasse - was isch Ihres Rezept für meh Sicherheit im Kanton?
S’Rezept vo de Grüne Aargau för meh Sicherheit im Kanton het vell Zuetate. Die Wichtigscht esch e wörksami Prävention dor Ufklärig ond Transparenz. Es müend Wert vermettlet wärde, wo s’Verständnis förs Zämeläbe förderet. Natürli ghö-ret möglechscht wenig, aber klari Spelregle genau so dezue, wie kei Toleranz be Gewalt ond Onrächt.
5. Für die Grüen Partei passt s Bild vonere Wassermelone: under de dünne grüene Huut politisiert sie tüüf-rot.
Die Grüne Aargau politisierend ned tüüf-rot. Oisi noi Regie-rigsrötin esch s’beschte Biispel: Als Biobüürin verbindet sie d’Umwält ond d’Wirtschaft perfekt.
Die Grüne göhnd ehre eignig Wäg:
So hämer oisi Energieinitiative „Für eine Energiepolitik mit Weitsicht“ igreicht, wo s’lokale Gwerb im Aargau förderet ond CO2 reduziert. D’ Initiative forderte, dass de Aateil vo de erneurbare Energie im Aargau verdopplet werd.
Jonas Fricker, Baden, Präsident Grüne Aargau
20.01.09, Interview beim DRS1 - Regionaljournal AG/SO
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